Günther Massenkeil
73 Artikel73 Artikel
Noten von Günther Massenkeil
Günther Massenkeil konnte seine Schulzeit am Humanistischen Gymnasium wegen seiner Rückstellung vom Wehrdienst regulär 1944 mit dem Abitur abschließen und studierte anschließend ein Semester an der Technischen Hochschule Darmstadt, um gegebenenfalls Orgelbauer zu werden. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft studierte er von 1947 bis 1951 Musikwissenschaft und Schulmusik an der Universität Mainz. 1961 habilitierte er sich mit einem Beitrag über Wolfgang Amadeus Mozart (Untersuchungen zum Problem der Symmetrie in der Instrumentalmusik W. A. Mozarts) und wurde Privatdozent. 1966 erhielt er einen Ruf als ordentlicher Professor und Direktor des Musikwissenschaftlichen Seminars an die Universität Bonn. 1991 wurde er emeritiert. Von 1972 bis 1974 war er auch Direktor des Bonner Beethovenarchivs und fungierte von 1972 bis 1998 als Kuratoriumsvorsitzender des Max-Reger-Instituts. Von 1975 bis 2011 war er Leiter der Sektion für Musikwissenschaft der Görres-Gesellschaft und Herausgeber des Kirchenmusikalischen Jahrbuchs. In den Jahren 1991–1992 leitete er das neugegründete Institut für Musik und Theater des Landes Mecklenburg-Vorpommern (die heutige Hochschule für Musik und Theater) in Rostock.
Sein Hauptarbeitsgebiet war die geistliche Musik des 16. bis 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten über Giacomo Carissimi und Marc-Antoine Charpentier sind ebenso bekannt wie die über Mozart und sein zweibändiges Werk über Oratorien und Passion. Im deutschsprachigen Raum wurde er bekannt durch das achtbändige Lexikon Das Große Lexikon der Musik. Die Grundlage dafür bildete das Dictionnaire de la musique (1970–1976) von Marc Honegger, das Günther Massenkeil weitgehend bearbeitete und ergänzte.
Von Musikern für Musiker
Kompetente Beratung und Betreuung des Shops durch aktive Musikerinnen und Musiker. Um schnellstmöglich eine konkrete Lösung für Dich zu finden, benutze bitte unser Kontaktformular.
Lerne unser Team kennen



























